A
Abdomen Bauchhöhle
adjuvante Therapie Therapie zur Sicherung des Therapieerfolges, wenn kein Tumor mehr nachweisbar ist. Eine adjuvante Therapie (z.B. Chemotherapie oder Hormontherapie) wird meist nach einer vollständigen operativen Entfernung des Tumors durchgeführt, um minimale (mikroskopische) Restbefunde zu beseitigen. Eine adjuvante Therapie ist nur bei einigen Tumoren in bestimmten Situationen sinnvoll
AFP (α-Fetoprotein) Wichtiger Tumormarker vor allem beim Hodenkarzinom, Ovarialkarzinom und Leberkarzinom
allogen Begriff zur Charakterisierung einer Transplantation. Bei einer allogenen Transplantation werden Zellen bzw. Organe von einem menschlichen (verwandten oder unverwandten) Spender auf den Emfänger übertragen. Im Gegensatz zur autologen Transplantation treten immunologische Reaktionen auf, da Spender und Empfänger sich genetisch unterscheiden
Anämie Erniedrigter Hämoglobin-Wert im Blut, z.B. durch Blutverlust, verminderte Blutbildung oder vermehrten Abbau von Erythrozyten
Antagonist Bezeichnung für einen Wirkstoff, der die Wirkung einer anderen Substanz (z.B. Hormon) aufhebt
Antigen Molekül (z.B. Eiweißmolokül), welches das Immunsystem eines Individuums als fremd erkennt. Antigene können von Antikörpern gebunden und dadurch inaktiviert werden, wobei dabei meist weitere Komponenten des Immunsystems mitwirken
Antikörper Spezielle Eiweißmoleküle, die vom Immunsystem gebildet werden und Antigene binden können. Sie gehören zu den Immunglobulinen (Ig) und können in 5 Gruppen unterteilt werden: IgG, IgM, IgA, IgE, IgD (> monoklonale Antikörper)
Antiöstrogene Gegenspieler (> Antagonist) der Östrogene (weibliche Sexualhormone). Werden therapeutisch insbesondere beim Mammakarzinom eingesetzt
Apoptose Programmierter Zelltod
Aszites Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum, die bei Lebererkrankungen und bei verschiedenen Tumorerkrankungen (z.B. Ovarialkarzinom) auftreten kann
autolog Von einer "autologen Transplantation" spricht man, wenn zuvor gewonnene Zellen eines Individuums zu einem späteren Zeitpunkt dem gleichen Individuum zurückgegeben werden. Da es sich nicht um eine wirkliche Transplantation handelt, ist der Begriff autologe Retransfusion treffender und heute auch gebräuchlicher (> allogen)
B
benigne gutartig (> benigner Tumor)
benigner Tumor Tumor, der keine Metastasen bildet und sich gut vom umgebenden Gewebe abgrenzen läßt; Gegensatz: maligner Tumor
β-HCG Wichtiger Tumormarker vor allem beim Hodenkarzinom, Ovarialkarzinom und Leberkarzinom
Biopsie Entnahme einer Gewebsprobe zur histologischen Untersuchung
Blutbild Das kleine Blutbild umfaßt die Bestimmung der Leukozytenzahl, des Hämoglobins und der Thrombozytenzahl
B-Lymphoyzten Untergruppe der Lymphozyten, die für die Produktion von Antikörpern zuständig sind (humorale Immunantwort, > Immunsystem)
C
CEA Ein Eiweiß, das vor allem bei Tumoren des Magen-Darm-Traktes erhöht im Blut nachweisbar sein kann (> Tumormarker)
Chemotherapie Therapie mit Medikamenten, die Tumorzellen abtöten oder in ihrem Wachstum beeinträchtigen können (> Zytostatika)
Chromosom Träger der genetischen Information im Zellkern
Computertomographie Ein bildgebendes Verfahren (Abkürzung: CT) bei dem mittels Röntgenstrahlen Schnittbilder des menschlichen Körpers erstellt werden können. Zur genauen Diagnostik, Staging und Verlaufsbeurteilung bei einigen Tumoren notwendig. Für einige Fragestellungen wird die CT-Untersuchung heute durch eine MRT-Untersuchung ersetzt oder ergänzt
D
Differentialblutbild Untersuchung zur quantitativen und qualitativen Zusammensetzung der Leukozyten im peripheren Blut mittels Mikroskop oder Blutzählgerät. Ist zur Diagnostik zahlreicher Bluterkrankungen und zur Verlaufskontrolle notwendig
E
Endoskopie Untersuchung des Magen-Darm-Traktes oder anderer Hohlorgane mittels spezieller optischer Instrumente (Endoskope). Bei der Endoskopie kann die Schleimhaut beurteilt werden. Außerdem sind die Entnahme von Biopsien zur histologischen Untersuchung und weitere Eingriffe (z.B. Abtragung von Polypen) möglich
Eosinophile Untergruppe der Granulozyten, häufig vermehrt bei allergischen Erkrankungen, Parasitenbefall und gelegentlich auch bei bestimmeten Blut- oder Lymphknotenerkrankungen
Epithel Im Organismus weit verbreiteter Gewebetyp (Schleimhäute, Drüsen), ein maligner Tumor, der vom Epithelgewebe ausgeht heißt Karzinom
Erythropoetin Körpereigner Wachstumsfaktor, der die Bildung von Erythrozyten fördert. Erythropoetin steht auch als Medikament zur Verfügung
Erythrozyten Rote Blutkörperchen, sie enthalten den Blutfarbstoff Hämoglobin und sind für den Sauerstofftransport notwendig
F
Faktor V Leiden-Mutation Angeborene Veränderung (Mutation) im Gen für den Gerinnungs-Faktor V, die zu einer verstärkten Blutgerinnung und Neigung zur Thrombosen bzw. Embolien einhergeht. Heterozygote Träger (ca. 5% aller Europäer) haben ein ca. 5fach erhöhtes Risiko für Thrombosen. Homozygote Träger (ca. 0,5% der Europäer) haben ein 50-100faches Thromboserisiko.
G
G-CSF Granulozyten-Kolonie-stimulierender-Faktor, Wachstumfaktor, der die Produktion von Granulozyten im Knochenmark und deren Reifung fördert. Wird auch therapeutisch, z.B. zur Förderung der Granulozytenbildung nach Chemotherapie eingesetzt
Granulozyten Es gibt drei Untergruppen der Granulozyten: die neutrophilen Granulozyten, die eosinophilen Granulozyten und die basophilen Granulozyten. Sind die neutrophilen Granulozyten stark vermindert, kann es zu schweren bakteriellen und Pilzinfektionen kommen (> opportunistische Infektion)
H
Haarzelleukämie Seltene Leukämieform, die mit einer Chemotherapie sehr gut behandelbar ist
Hämatologie Fachgebiet der Medizin, das die Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe umfaßt. Zu den Krankheitbildern gehören benigne (z.B. hämolytische Anämien) und maligne  (z.B. Leukämien, maligne Lymphome) Erkrankungen
Hämoglobin Roter Blutfarbstoff in den Erythrozyten, der für den Sauerstoff-Transport notwendig ist
Histologie Mikroskopische Untersuchung einer Gewebeprobe, die durch eine Operation oder eine Biopsie gewonnen wurde. Die histologische Diagnose ist in den meisten Fällen Voraussetzung für die Diagnosestellung
Hodgkin-Lymphom Maligne Erkrankung der Lymphknoten, die heute in vielen Fällen durch eine Strahlentherapie, Chemotherapie oder eine Kombination von beidem heilbar ist
Hormon Hormone sind Körpereigene Botenstoffe, die zahlreiche Organfunktionen steuern können. Manche Tumoren sind hormonabhängig, was in der Therapie ausgenutzt werden kann
I
Immunphänotypisierung Diagnostische Methode, die mittels monoklonaler Antikörper verschiedene Zelloberflächen-Merkmale nachweisen kann. Trägt vor allem zur Diagnostik und Klassifikation von Leukämien und Non-Hodgkin-Lymphomen bei
Immunsystem Teil des Abwehrsystem des Organismus gegen körperfremde Stoffe oder Mikroorganismen (z.B. übertragbare Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Parasiten). Wesentlicher Bestandteil des Immunsystems sind die primären und sekundären lymphatischen Organe (Thymus, Knochenmark, Milz, Lymphknoten) und ihre Zellen (B- und T-Lymphozyten). Charakteristisch für die immunologische Reaktion ist die spezifische Erkennung der der Krankheitserreger und das immunologische Gedächtnis
Interferon Ein Botenstoff des Immunsystems, der im Verlauf von Virusinfektionen gebildet wird und deren Wachstum hemmt. Hat auch eine hemmende Wirkung auf einige Tumorzellen und wird bei der Behandlung bestimmter Leukämieformen und Tumore eingesetzt
Interleukine Gruppe von Botenstoffen des Immunsystems, die an der Immunantwort und ihrer Regulation beteiligt sind. Einige Interleukine stehen als gentechnologisch hergestellte Medikamente zur Verfügung
K
Karzinom Maligner Tumor, der vom Epithelgewebe ausgeht (z.B. Lunge, Magen, Darm, Brustdrüse, Niere, Blase, Schilddrüse, Eierstock, Hoden)
Kernspintomographie Bildgebendes Verfahren (Abkürzung: MRT) mit dem ohne Strahlenbelastung Schnittbilder des Körperinneren erstellt werden können. Diese werden unter Verwendung starker Magnetfelder unter Ausnutzung eines physikalischen Effektes (Kernspin) mittels Computer zusammengesetzt. Das Verfahren besitzt gegenüber dem CT einige Vorteile, kann es aber nicht ersetzen
Knochenmark Ort der Blutbildung
Knochenmarkpunktion Gewinnung von Knochenmark zu diagnostischen Zwecken. Sie wird heute meist am hinteren Beckenkamm, selten am Brustbein vorgenommen und kann problemlos ambulant durchgeführt werden. Nach einer lokalen Betäubung gewinnt man Zellen zur mikroskopischen Untersuchung, oft zusätzlich einen Knochenmarkzylinder für die histologische Untersuchung. Darüberhinaus kann eine zytogenetische, immunologische oder molekularbiologische Untersuchung des Punktates erforderlich sein
Knochenmarktransplantation Übertragung von aus dem Knochenmark gewonnenen Stammzellen der Blutbildung. Heutzutage werden stattdessen meist Stammzellen aus dem peripheren Blut verwendet > Stammzelltransplantation
kurative Therapie Ihr Ziel ist die Heilung des Patienten. Sie darf im Gegensatz zur palliativen Therapie eher Nebenwirkungen in Kauf nehmen, wenn damit das Ziel der Heilung besser erreicht werden kann
L
Leukämie Gruppe von malignen Erkrankungen des Blutes, die mit einer Überproduktion von Leukozyten im Knochenmark und oft auch im peripheren Blut einhergehen. Je nach Art der betroffenen Leukozyten, werden verschiedene Leukämieformen unterschieden. Zusätzlich unterscheidet man akute und chronische Leukämien
Leukopenie Mangel an Leukozyten. Je nach betroffenem Zelltyp spricht man auch von Granulozytopenie (Neutropenie) oder Lymphopenie. Ein starker Mangel an Leukoyzten kann zu einer vermehrten Anfälligkeit für Infektionen führen
Leukozyten Weiße Blutzellen, Normalbereich 4000 - 10000/µl, sind für die Infektionsabwehr des Körpers zuständig. Man unterscheidet: Granulozyten, Lymphozyten und Monozyten. Vor Durchführung einer Chemotherapie muß die Leukozytenzahl überprüft werden
Leukozytose Vermehrung der Leukozyten (weißen Blutkörperchen), je nach Art der Zellen spricht man vom Lymphozytose (> Lymphozyten) oder Granulozytose (> Granulozyten)
Lymphom, malignes Maligner Tumor ausgehend vom lymphatischen System ("Lymphknotenkrebs"). Man grenzt das Hodgkin-Lymphom von den Non-Hodgkin-Lymphomen ab
Lymphozyten Die Lymphozyten sind die Träger der Immunantwort. Ihre Gesamtheit bildet den wichtigsten Teil des Immunsystems. Sie finden sich unter anderem im Blut, in den Lymphknoten, der Milz, dem Thymus und im Knochenmark. Man unterscheidet die B-Lymphozyten von den T-Lymphozyten
M
maligne bösartig (> maligner Tumor)
maligner Tumor Tumor, der in das umgebende Gewebe eindringt und Metastasen bilden kann; Gegensatz: benigner Tumor
Mammakarzinom Brustkrebs
Mammographie Röntgenverfahren zur Darstellung des Brustgewebes, ermöglicht häufig den Nachweis eines Tumors, bevor dieser tastbar ist
Metastase "Tochtergeschwulst" eines Tumor durch Absiedelung von Tumorzellen, die durch die Lymphgefäße oder über den Blutkreislauf an einen anderen Ort im Körper gelangt sind
monoklonale Antikörper Hochspezifische Antikörper, die ein bestimmtes Antigen binden. Sie werden in der Medizin heute in der Diagnostik (> Immunphänotypisierung) und Therapie eingesetzt. Therapeutisch eingesetzte monoklonale Antikörper binden sich an Tumorzellen und führen dadurch oder durch Kopplung an andere biologisch aktive Moleküle zu deren Zerstörung (Beispiele: Herceptin® beim Mammakarzinom, Rituximab/MabThera® bei Non-Hodgkin-Lymphomen, Cetuximab/Erbitux®, Bevacizumab/Avastin® beim Darmkrebs)
Monozyten Etwa 5 - 10% der Leukozyten im Blut sind Monozyten. Sie sind in der Lage Krankheitserreger aufzunehmen und zu inaktivieren und gehören zu den Phagozyten. Sie wandern ins Gewebe aus, um dort ihre Aufgaben zu erfüllen
Morbus Hodgkin > Hodgkin-Lymphom
Multipes Myelom Alternative Bezeichnung für ein generalisiertes Plasmozytom
N
Neutrophile Häufigste Granulozytenart im Blut. Wichtig für die Abwehr von bakteriellen und Pilzinfektionen
Non-Hodgkin-Lymphom Sammelbegriff für eine Vielzahl verschiedener maligner Lymphomerkrankungen, die von einem anderen Lymphknotentumor, dem Hodgkin-Lymphom, abgegrenzt werden
O
Onkologie Gebiet der Medizin, das sich mit der Therapie und Erforschung von Tumorerkrankungen beschäftigt
Ovarialkarzinom Eierstockkrebs
P
palliative Therapie Im Gegensatz zur kurativen Therapie ist das Ziel der palliativen Therapie nicht die Heilung, sondern die Linderung von Beschwerden und Verbesserung der Lebensqualität durch symptomorientierte Maßnahmen
PET Positronenemissionstomographie. Modernes bildgebendes Verfahren, bei dem Stoffechselvorgänge sichtbar gemacht werden. Es ermöglicht den Nachweis von Tumorgewebe, auch wenn es sich in der üblichen Bildgebung noch nicht darstellt.  externer Link (KID)
PET-CT Kombination eines PET mit einem CT.
Petechien Kleine punktförmige Hautblutungen, treten insbesondere bei starker Thrombopenie auf
opportunistische Infektion Infektion bei Abwehrschwäche durch Erreger, die bei intaktem Abwehrsystem keine Erkrankung auslösen und häufig Teil der normalen Besiedlung von Haut und Schleimhäuten bei Gesunden sind
Phagozyt "Freßzelle", die körperfremde Substanzen oder Mikroorganismen aufnehmen und unschädlich machen kann
Philadelphia-Chromosom Typische Chromosomenveränderung, die bei der chronisch myeloischen Leukämie auftritt
Plasmozytom Knochenmarkerkrankung, die von Antiköper-produzierenden Zellen (Plasmazellen) ausgeht. Damit verbunden ist meist die Produktion eines monoklonalen Antikörpers, der im Blut nachweisbar ist
Prognose Erklärung folgt!
R
Remission Rübildung einer Erkrankung z.B. eines Tumors. Man unterscheidet komplette Remissionen (vollständige Rückbildung einschließlich aller Krankheitssymptome) und partielle Remissionen (teilweise Rückbildung)
Rezidiv Erneutes Auftreten einer Erkrankung nach dem Erreichen einer Remission
S
Sarkom Maligner Tumor der Weichteile, Bindegewebe und Knochen
Sonographie Bildgebendes Verfahren bei dem mittels Ultraschallwellen Organe und Gewebestrukturen dargestellt werden können
Stadieneinteilung Für die meisten hämatologischen und onkologischen Erkrankungen gibt eine Stadieneinteilung. Die Zuordnung zu einem Krankheitsstadium erfolgt durch verschiedene Untersuchungen (> Staging). Das Krankheitstadium hat Auswirkungen auf die Prognose und beinflußt in den meisten Fällen die optimale Therapie
Staging Festellung des Krankheitsstadium entsprechend der Stadieneinteilung der Erkrankung. Neben der histologischen Sicherung der Diagnose wichtige Vorausetzung für die optimale Therapie bei vielen Tumorerkrankungen. Das Staging umfaßt alle Untersuchungen, die zur exakten Zuordnung zu einem Krankheitsstadium erforderlich sind und ermöglicht eine stadiengerechte Therapie
Stammzelltransplantation Erklärung folgt!
Strahlentherapie Medizinische Anwendung hochenergetischer Strahlen (Gammastrahlung u.a.) zur Behandlung von meist bösartigen Tumoren
Studie siehe Therapiestudie
T
Therapiestudie Erklärung folgt!
Thrombozyten Blutplättchen, die eine wichtige Funktion bei der Blutgerinnung und Bildung von Thromben (Blutgerinnseln) haben (> Thrombopenie, > Thrombozytose)
Thrombopenie Mangel an Thrombozyten, stark erniedriegte Werte können zu spontanen Blutungen, z.B. in Haut (> Petechien) und Schleimhäuten führen
Thrombozytose Vermehrung von Thrombozyten, kann als Begleiteffekt bei Entzündungen oder Tumorerkrankungen auftreten, jedoch auch Resultat einer Knochenmarks- bzw. Bluterkrankung sein. Bei sehr hohen Werten können Thrombosen aber auch paradoxe Blutungen enstehen
T-Lymphozyten Untergruppe der Lymphozyten, die für die Regulation der Immunantwort und für zelluläre Immunreaktion (> Immunsystem) zuständig sind
Transplantation Übertragung von Zellen (z.B. Knochenmark), Geweben oder Organen (z.B. Niere, Leber) von einem Spender auf einen Empfänger
Tumor Ungeregeltes Wachstum von Zellen, kann zu einem Tumor (Geschwulst) führen. Je nach biologischem Verhalten unterscheidet man benigne und maligne Tumoren
Tumormarker Körpereigene Substanzen, die von Tumoren gebildet werden und im Blut nachweisbar sind. Sie dienen der Verlaufsbeurteilung, beim Hodenkarzinom tragen sie zur Stadieneinteilung bei. Beispiele:> CEA, > alpha-Fetoprotein,> beta-HCG
U
Ultraschall > Sonographie
Z
Zytogenetik Bei vielen Tumoren treten in den malignen Zellen quantitative oder qualitative Veränderungen der Chromosomen auf, die die Tumorzytogenetik untersucht. Der Nachweis solcher Veränderungen kann diagnostische (z.B.  Philadelphia-Chromosom), prognostische (z.B. bei bestimmten Leukämien) oder wissenschaftliche Bedeutung haben
Zytostatika Der Begriff umfasst natürlich vorkommende oder synthetische hergestellte Substanzen, die das Zellwachstum bzw. die Zellteilung hemmen. Sie werden vor allem zur Behandlung von malignen Erkrankungen eingesetzt, darüberhinaus auch bei Autoimmunerkrankungen. Neben den klassischen Zytostatika werden heute in der Tumortherapie auch andere Substanzen wie z.B. Hormonemonoklonale Antikörper, sogenannte zielgerichtete Medikamente und Zytokine eingesetzt.