Herzlich willkommen!

Wir begrüßen Sie in unserer Praxis für Hämatologie und Onkologie in Berlin-Mitte. Seit 2001 sind wir spezialisiert auf die Betreuung von Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen. Wir legen großen Wert auf eine individuelle Betreuung unserer Patientinnen und Patienten in Bezug auf die Diagnosestellung, Behandlung und Nachsorge. Dabei orientieren wir uns stets an den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien.

Sie finden uns zentral gelegen am U-Bahnhof Oranienburger Tor.

Hier können Sie einen Termin bei uns vereinbaren oder unser Team kennenlernen.

Liebe Patientinnen und Patienten!

seit wenigen Wochen haben wir die Möglichkeit, in unserer Praxis unsere Patienten gegen SARS-CoV2 zu impfen. In jeder der bisherigen Wochen haben wir weniger Impfdosen bekommen, als wir bestellt hatten. Deshalb konnten wir bisher schon vielen, aber noch nicht allen unseren Patienten ein Impfangebot machen. Dies war unter anderem nur durch den besonderen Einsatz und die Mehrarbeit unseres Praxisteams möglich, das die Impfungen neben der regulären Sprechstunde organisiert. Deshalb wenden wir uns heute mit einer Bitte an Sie:

 

  • Sehen Sie bitte von Anfragen nach einem Impftermin ab, wenn Sie bisher nicht in unserer Praxis behandelt wurden. Wir führen keine Wartelisten oder Listen für „spontane“ Impflinge.
  • Senden Sie uns bitte keine Anfragen mehr zu medizinischen Fragen der Impfung. Im Rahmen eines Impftermins haben Sie immer die Möglichkeit, diese Fragen mit dem ärztlichen Kollegen zu besprechen, der sie impft.

 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und werden Anfragen dieser Art nicht mehr beantworten.

Bleiben Sie gesund!

 

Dr. Schabath & Dr. Fuhrmann

Ihr Team der Praxis für Hämatologie und Onkologie Berlin-Mitte

Unsere Leistungen

In unserer Schwerpunktpraxis können wir Ihnen alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren des Fachgebiets anbieten. Diese umfassen:

Diagnostik

Therapien von Blut- und Krebserkrankung

unterstützende, häufig die Tumortherapie begleitende Behandlungen (supportive Therapien)

Beratungsangebote

In einem ausführlichen Beratungsgespräch planen wir gemeinsam mit Ihnen die notwendigen Untersuchungen und wählen eine geeignete Behandlung aus.

Unsere Sprechzeiten

Montag 9–16 Uhr
Dienstag 9–18 Uhr
Mittwoch 9–14 Uhr
Donnerstag 9–18 Uhr
Freitag 9–14 Uhr

Aktuelles

Ist die COVID-19-Erkrankung für Tumorpatienten, die sich derzeit einer Chemotherapie unterziehen, besonders gefährlich?

Diese Frage wurde in den letzten Wochen von unseren Patienten häufig gestellt. Dazu wurde nun eine Studie in der Zeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht, deren Ergebnisse wir hier kurz vorstellen möchten.

Mehr Infos

Die Studie berichtet über die Behandlungsergebnisse von Tumorpatienten, die an COVID-19 erkrankt sind. Es wurden Daten von insgesamt 55 britischen Tumorzentren ausgewertet. Die Diagnose „COVID-19“ wurde durch einen PCR-Test bestätigt.

Im Zeitraum März/April 2020 wurden 800 Patienten mit aktiver Tumorerkrankung und symptomatischer COVID-19-Erkrankung behandelt. Etwa die Hälfte (52%) der Patienten hatte einen milden Verlauf der Erkrankung, 226 (28%) Patienten verstarben.

281 Tumorpatienten (35%) hatten im Zeitraum von vier Wochen vor der COVID-19-Erkrankung eine Chemotherapie erhalten. Risikofaktoren für einen schweren Verlauf der Erkrankung waren Alter, männliches Geschlecht und Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung. Im Gegensatz dazu hatte die Tumortherapie keinen Einfluss auf die Schwere der COVID-19-Erkrankung. Auch die Art der Therapie (Bestrahlung, Hormon- Antikörper, Chemo- oder Immuntherapie) machte keinen Unterschied.

Fazit: Die Behandlung einer Tumorerkrankung ist nicht mit einem erhöhten Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung verbunden. Die Ergebnisse dieser bisher größten Studie zu Tumorpatienten und COVID-19-Erkrankung stützen die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO): Patienten mit behandlungsbedürftigen Tumorerkrankungen sollten diese notwendigen Therapien auch in der aktuellen Corona-Pandemie durchführen lassen. Die Hygiene- und Abstandsregeln bleiben zu beachten.

Quelle: https://doi.org/10.1016/S0140-6736(20)31173-9