Herzlich willkommen!

Wir begrüßen Sie in unserer Praxis für Hämatologie und Onkologie in Berlin-Mitte. Seit 2001 sind wir spezialisiert auf die Betreuung von Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen. Wir legen großen Wert auf eine individuelle Betreuung unserer Patientinnen und Patienten in Bezug auf die Diagnosestellung, Behandlung und Nachsorge. Dabei orientieren wir uns stets an den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien.

Sie finden uns zentral gelegen am U-Bahnhof Oranienburger Tor.

Hier können Sie einen Termin bei uns vereinbaren oder unser Team kennenlernen.

Liebe Patientinnen und Patienten!

Seit Dezember 2020 können sich Berliner:innen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen lassen. Gemäß der aktuellen Coronavirus-Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit haben Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (u.a. maligne hämatologische Erkrankungen oder behandlungsbedürftige solide Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt) eine hohe Priorität. Viele der in unserer Praxis betreuten Patient:innen gehören zu dieser Gruppe. Deshalb wurde in den letzten Tagen sehr häufig die Ausstellung eines ärztlichen Attests zum Nachweis der Anspruchsberechtigung einer Corona-Impfung in unserer Praxis angefragt. Dies ist aber nur in wenigen Fällen erforderlich. Aktuell gelten folgende Regelungen:

  1. Personen über 70 Jahre erhalten ihre Einladung direkt über die Senatsverwaltung.
  2. Gesetzlich versicherte Patient:innen zwischen 16 und 70 Jahren mit chronischen Erkrankungen erhalten ihre Einladung automatisch durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin. Die ärztlichen Diagnosen liegen der KV durch die Leistungsabrechnung der behandelnden Ärzte vor. Eingeladen werden alle gesetzlich Versicherten, die im letzten Jahr oder im ersten Quartal 2021 aufgrund ihrer chronischen Erkrankung in Behandlung in einer Berliner Arztpraxis waren.
  3. Privatpatient:innen zwischen 16 und 70 Jahren mit chronischen Erkrankungen benötigen ein ärztliches Attest, mit dem sie sich an die Senatsverwaltung (Impf-Hotline 030 / 9028 2200) wenden, um einen Termin zu vereinbaren.

 

Bitte informieren Sie sich auch auf den Seiten des Landes Berlin (https://www.berlin.de/corona/impfen/) und der KV Berlin (https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/corona/corona-impfungen) über die aktuell gültigen Regelungen.

 

Bisher haben wir keine konkreten Informationen, ab wann wir Corona-Impfungen auch in unserer Praxis durchführen können. Wir werden Sie informieren, sobald wir mit Impfstoff versorgt werden. Bis dahin bitten wir von Rückfragen oder Voranmeldungen abzusehen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr Team der Praxis für Hämatologie und Onkologie Berlin-Mitte

Unsere Leistungen

In unserer Schwerpunktpraxis können wir Ihnen alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren des Fachgebiets anbieten. Diese umfassen:

Diagnostik

Therapien von Blut- und Krebserkrankung

unterstützende, häufig die Tumortherapie begleitende Behandlungen (supportive Therapien)

Beratungsangebote

In einem ausführlichen Beratungsgespräch planen wir gemeinsam mit Ihnen die notwendigen Untersuchungen und wählen eine geeignete Behandlung aus.

Unsere Sprechzeiten

Montag 9–16 Uhr
Dienstag 9–18 Uhr
Mittwoch 9–14 Uhr
Donnerstag 9–18 Uhr
Freitag 9–14 Uhr

Aktuelles

Ist die COVID-19-Erkrankung für Tumorpatienten, die sich derzeit einer Chemotherapie unterziehen, besonders gefährlich?

Diese Frage wurde in den letzten Wochen von unseren Patienten häufig gestellt. Dazu wurde nun eine Studie in der Zeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht, deren Ergebnisse wir hier kurz vorstellen möchten.

Mehr Infos

Die Studie berichtet über die Behandlungsergebnisse von Tumorpatienten, die an COVID-19 erkrankt sind. Es wurden Daten von insgesamt 55 britischen Tumorzentren ausgewertet. Die Diagnose „COVID-19“ wurde durch einen PCR-Test bestätigt.

Im Zeitraum März/April 2020 wurden 800 Patienten mit aktiver Tumorerkrankung und symptomatischer COVID-19-Erkrankung behandelt. Etwa die Hälfte (52%) der Patienten hatte einen milden Verlauf der Erkrankung, 226 (28%) Patienten verstarben.

281 Tumorpatienten (35%) hatten im Zeitraum von vier Wochen vor der COVID-19-Erkrankung eine Chemotherapie erhalten. Risikofaktoren für einen schweren Verlauf der Erkrankung waren Alter, männliches Geschlecht und Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung. Im Gegensatz dazu hatte die Tumortherapie keinen Einfluss auf die Schwere der COVID-19-Erkrankung. Auch die Art der Therapie (Bestrahlung, Hormon- Antikörper, Chemo- oder Immuntherapie) machte keinen Unterschied.

Fazit: Die Behandlung einer Tumorerkrankung ist nicht mit einem erhöhten Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung verbunden. Die Ergebnisse dieser bisher größten Studie zu Tumorpatienten und COVID-19-Erkrankung stützen die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO): Patienten mit behandlungsbedürftigen Tumorerkrankungen sollten diese notwendigen Therapien auch in der aktuellen Corona-Pandemie durchführen lassen. Die Hygiene- und Abstandsregeln bleiben zu beachten.

Quelle: https://doi.org/10.1016/S0140-6736(20)31173-9